Toni Burghard Friedrich

Toni Burghard Friedrich wurde in Zittau (Oberlausitz) geboren und wuchs im Dreiländereck von Polen, der Tschechischen Republik und Deutschland auf.

Nach seinem Abitur in Dresden machte Toni Burghard Friedrich ein Freiwilliges Soziales Jahr an der Sächsischen Staatsoper Dresden – Semperoper Jungen Szene. Dabei unterstützte er die Arbeit der Musiktheaterpädagogen und übernahm eigene Musiktheaterprojekte und Workshops für Jugendliche. Seit dem ist er der Semperoper durch zahlreiche Projekte eng verbunden.

Toni Burghard Friedrich studierte in Wien Theater-, Film- und Medienwissenschaften und belegte Musiktheaterkurse u.a. bei Vera Nemirova, Ioan Holender und Dominique Meyer.

Seit 2010 arbeitet Toni Burghard Friedrich als freiberuflicher Regisseur. Neben seinen Arbeiten an Theatern spezialisiert er sich auf die professionelle Erarbeitung von Inszenierungen mit Schülern, Studenten und Laien.

Seine erste Inszenierung fand 2007 mit dem Stück „Fluch(t)weg“ im Studiotheater des Kulturpalastes Dresden statt.

2008 übernahm er die Künstlerische Leitung des Schlossparktheaters Dresden wo er jährlich ein Werk inszeniert (u.a. „Der Ring des Nibelungen“, „Der Besuch der alten Dame“, „Die lustigen Weiber von Windsor“ und „Im weißen Rössl“).

Der romantische Schlosspark am Rande Dresdens, ist längst kein Geheimtipp mehr für die Dresdner Theaterliebhaber. 2014 feierte er dort einen großen Erfolg mit einer beachteten Neuinterpretation von Goethes „Faust, der Tragödie erster Teil“, worauf 2015 Shakespeares „Romeo und Julia“ folgte. Im Sommer 2016 wird Toni Burghard Friedrich, ebenfalls auf der Parkbühne, eine Eigenbearbeitung von Oscar Wilde „Das Gespenst von Canterville“ in Szene setzen.

Während seiner Studienzeit in Wien brachte er 2012 seine erste Oper W. A. Mozart, „Apollo et Hyacinthus“ auf die Bühne des Labortheaters Dresden. Im Rahmen dieses Projektes entstand der junge Musiktheaterverein szene12 e.V., dessen Künstlerische Leitung Toni Burghard Friedrich seitdem innehat.

Im gleichen Rahmen entstand 2013 die Inszenierung von Mozarts „Così fan tutte“. Mit der Dresdner Erstaufführung von Joseph Haydns „Il mondo della luna“ erregte der Verein überregionales Interesse und wurde in der jährlichen Kritikerumfrage der DNN in der Rubrik „überraschendste Künstler“ erwähnt.

Neben seiner Tätigkeit als Regisseur arbeitet Toni Burghard Friedrich als Autor. Sein Kinderbuch „Warum bei uns keine Elefanten unter der Decke hängen“ erschien im Herbst 2014 und erfreut sich großer Beliebtheit.

www.tonifriedrich.de